auch „Mineralwasser“ genannt, entstammt einem vor Verunreinigung geschützten unterirdischen Wasservorkommen. Es muss amtlich anerkannt sein und ist von ursprünglicher Reinheit.
Es besitzt ernährungsphysiologische Wirkungen aufgrund seines Gehaltes an Mineralstoffen, Spurenelementen oder sonstigen Bestandteilen. Kein natürliches Mineralwasser gleicht in seinen Werten dem anderen. Das ist naturgegeben, denn beim Durchlauf durch die Gesteinsschichten nimmt das ursprüngliche Regenwasser, nachdem es zunächst alle Fremdstoffe abgegeben hat und kristallklar gefiltert wurde, die unterschiedlichsten Mineralien auf.
Der Unterschied zum Mineralwasser liegt darin, dass Mineralwasser dem Lebensmittelgesetz unterliegt und Heilwasser dem Arzneimittelgesetz. Das bedeutet, dass bei einem Heilwasser der gesundheitsdienliche Effekt nachgewiesen werden muss.
ist an keine Quelle gebunden. Für Tafelwasser kann man verschiedene Wässer mischen, und vor allem darf die gewünschte Mineralisation durch Zusätze gestaltet werden (auch "künstliches Mineralwasser" genannt).
ist mineralarmes Wasser. Es hat seinen Ursprung in unterirdischen Wasservorkommen und wird aus einer oder mehreren künstlichen oder natürlichen Quellen gewonnen.
| Wasserwert | Wirkung |
| Kohlensäure | Regt die Funktion von Magen und Darm nachhaltig an, beugt Krämpfen vor. |
| Natrium | Liefert dem Körper die notwendige Energie und Motivation. Tagesbedarf: 5 bis 6 Gramm |
| Magnesium | Gilt als bester natürlicher Stresshemmer, schützt das Herz-Kreislauf-System und beugt Infarkten vor. Täglicher Bedarf 300 bis 350 Milligramm. |
| Calcium | Mangel kann zu Osteoporose führen. Denn: der größte Anteil dieses Spurenelementes wird in Knochen und Zähnen verwertet. Ist die Calcium-Konzentration zu gering, entzieht der Körper den Mineralstoff dem Skelett. |
| Sulfat | Gemeinsam mit Magnesium und Natrium regt es die Verdauung an. Es sorgt dafür, dass Schadstoffe über die Nieren ausgeschieden werden. |
| Hydrogencarbonat | Reguliert das Säure-Base-Gewicht im Körper. Bei Mängeln kann es zur Übersäuerung des Stoffwechsels kommen (Sodbrennen), Auslöser für Magenkrebs. |
| Fluorid | Härtet die Knochen und beugt Karies vor. |
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